Filmarbeit mit rassismuskritischer Perspektive

Donnerstag, 30. September 2021 | Aktuelles

Start 9 Aktuelles 9 Filmarbeit mit rassismuskritischer Perspektive
Filmarbeit
Auch wenn die Tage sehr lang waren, hatten wir großen Spaß. Die Gruppe war hochmotiviert und hat sich sehr viel beteiligt. Und auch bei kontroversen Themen konnten die Teilnehmenden wieder einen gemeinsamen Nenner finden.
Beitrag aus dem Bereich: Aktuelles
Schlagwörter: Medien | Medienwerkstatt | Rassismus

Im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit und Berufspädagogik für Soziale Arbeit beschäftigen sich Studierende unter anderem mit den Themen Vielfalt, Demokratie und Toleranz. Einen praktischen Einblick in ihre Arbeit gaben dabei die RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte und das Projekt Klappe auf!. Am ersten Tag stand das Medium Film im Fokus. Im Plenum und in Kleingruppen lernten die Teilnehmenden die Grundlagen der Filmgestaltung.

Nach einer Inhaltsanalyse bildeten sich Kleingruppen, die unterschiedliche Filmbestandteile wie Farbgestaltung, Montage, Filmton, Einstellungsgrößen und Perspektiven untersuchten. Anschließend diskutierten die Student*innen über Chancen und Hürden, die es bei der Arbeit mit Menschen mit geringen Deutschkenntnissen gibt. Mit diesen Erkenntnissen erarbeiteten die Gruppen zu den Thesen von Prof. Dr. Horst Niesyto Projektideen.

Von Empowerment und Powersharing

Am zweiten Tag stellte sich Klappe auf! vor. Den Teilnehmenden wurden die Konzepte Empowerment und Powersharing und auch verschiedene Methoden vorgestellt. Diese nutzt das Team von Klappe auf!, um Jugendliche zum Thema Rassismus zu sensibilisieren und zum Meinungsaustausch anzuregen. Nicht fehlen durfte natürlich auch eine Filmdiskussion. Gezeigt wurde der Film “Deutschland Freiheit Land” von Baraa Alfattal. Der Film zeigt anschaulich und einfühlsam die Situation von Menschen mit Fluchterfahrungen, die in Neustrelitz leben. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Warm-Ups und Spiele, die ebenfalls sehr gut in der Arbeit mit Jugendlichen angewandt werden können.

Auch wenn die Tage sehr lang waren, hatten wir großen Spaß. Die Gruppe war hochmotiviert und hat sich sehr viel beteiligt. Und auch bei kontroversen Themen konnten die Teilnehmenden wieder einen gemeinsamen Nenner finden. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Teilnehmenden, der Hochschule Neubrandenburg und unserer Kollegin Anja Schmidt von der RAAbatz Medienwerkstatt.

Mehr Infos unter:

Klappe auf!

RAAbatz Medienwerkstatt