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FutureFlowLab am RBB Müritz: Zukunft ohne Rassismus – Zukunft mit Courage

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Satzanfänge zum Thema Zukunft
Beitrag aus dem Bereich: Aktuelles

Stell dir eine „Zukunft ohne Rassismus – eine Zukunft mit Courage“ vor. Wie kann sie gelingen? Und was können und müssen wir heute tun, um sie zu gestalten? Mit diesen Fragen setzten sich Schüler*innen des Regionalen Beruflichen Bildungszentrums Müritz (Waren) im Rahmen eines FutureFlowLabs des Projekts FutureFlow auseinander. Der Workshop fand anlässlich des vierten Jahrestages der Aufnahme der Schule in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie der internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Kreativ, kollaborativ und im offenen Dialog entwickelten die Teilnehmenden Ideen, Perspektiven und konkrete Handlungsansätze, die sie anschließend in selbst produzierten Kurzfilmen sichtbar machten.

Blicke auf die Zukunft

Zu Beginn des Workshops beschäftigten sich die Jugendlichen mit ihren eigenen Zukunftsvorstellungen. Mithilfe aktivierender Methoden teilten und reflektierten sie ihre persönlichen Perspektiven. Ein lebendiges Stimmungsbarometer machte Haltungen, Meinungen und Stimmungen sichtbar, in dem sie durch körperliche Positionierung im Raum Stellung zu verschiedenen Aussagen bezogen. In mehreren Speeddating-Runden tauschten sie Erfahrungen, Wünsche Sichtweisen aus. Dabei wurde deutlich, Zukunftsvorstellungen sind vielfältig. Sie unterscheiden sich, überschneiden sich und eröffnen neue Denk- und Handlungsräume.

Visionen couragierten Zukunftshandelns

Im nächsten Schritt entwickelten die Teilnehmenden konkrete Ideen, wie durch Zivilcourage auf eine Zukunft ohne Rassismus hingewirkt werden könnte. Ausgangspunkt bildete das Formulieren von „Was wäre, wenn“-Fragen: Was wäre, wenn es keine Vorurteile mehr geben würde? Was wäre, wenn Menschen einander respektvoll und verständnisvoll begegneten? Was wäre, wenn egoistische Interessen in den Hintergrund träten? Die Fragen führten in Kleingruppen zu intensiven Diskussionen über die Folgen auf den Einzelnen und das gesellschaftliche Miteinander.

Darauf aufbauend begann die Medienarbeit. In Gruppen entwickelten die Jugendlichen eigene Alltagsgeschichten zu ihren „Was wäre, wenn“-Fragen, die sie anschließend filmisch umsetzten. Sie durchliefen dabei den gesamten Produktionsprozess – von der Erstellung des Storyboards, über den Dreh der einzelnen Filmszenen bis hin zu Schnitt und Vertonung. Es entstanden vielfältige Kurzfilme, die die Auswirkungen von Courage für das gesellschaftliche Miteinander thematisieren und zum Nachdenken über die eigenen Handlungsmöglichkeiten anregen. Die Ergebnisse wurden abschließend präsentiert und gemeinsam reflektiert.

Future Skills stärken durch Medienbildung

Im FutureFlowlab entwickelten die Jugendlichen nicht nur konkrete Handlungsmöglichkeiten und Visionen für eine diskriminierungsarme Gesellschaft. Sie lernten auch, Medien gezielt als Ausdrucks- und Gestaltungswerkzeug einzusetzen, um ihre Botschaften mit Fantasie und Vorstellungskraft zu kommunizieren. Dabei stärkten sie zentrale Future Skills wie Kreativität, Zusammenarbeit, Selbstwirksamkeit und Empathie. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und das Zusammenleben aktiv und couragiert mitzugestalten.

Die Jugendlichen wurden während des gesamten Projekts vom Team des Projekts FutureFlow der RAA M-V begleitet und unterstützt. FutureFlowLabs sind mobile Medienworkshops, bei denen junge Menschen Zukunftsthemen aus ihrer Lebenswelt aufgreifen und in unterschiedlichen Medienformaten bearbeiten. Durch die Verbindung von aktiver Medienarbeit und Zukunftsbildung werden zentrale Kompetenzen für eine sich wandelnde Welt gefördert und gestärkt – praxisnah, partizipativ und lebensweltorientiert.  Wer Interesse an einem FutureFlowLab vor Ort hat, kann sich gerne hier melden oder auf Instagram @future.flow über das Projektgeschehen informieren.

Future Flow ist ein Projekt der RAA – Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e. V. Dieses Projekt wird von der Drosos Stiftung unterstützt.

Veröffentlicht am: 30. März 2026

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