Schule gestalten

Menschen stärken

Kooperationen stiften

Kofinanziert von der Europäischen Union

Gelungene Auftaktveranstaltung von Ein Quadratkilometer Bildung Barth

Start 9 Aktuelles 9 Gelungene Auftaktveranstaltung von Ein Quadratkilometer Bildung Barth
Schoko-Nikoläuse mit Transparenten auf den Stufen des Amts in Krakow am See.
Beitrag aus dem Bereich: Aktuelles
Schlagwörter:

Am 4.3.2026 startete mit der Auftaktveranstaltung von Ein Quadratkilometer Bildung Barth die offizielle Eröffnung des Standortes. Das Programm wird bundesweit von der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung verantwortet und in Mecklenburg-Vorpommern von der RAA Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt. Weitere Kooperationspartner sind das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung M-V und die Stadt Barth.

Ganz authentisch fand die Veranstaltung in der Startchancen-Schule Zentrale Grundschule „Friedrich Adolf Nobert“ in einem Klassenzimmer statt, sodass sich die Teilnehmenden ein Bild von den Gegebenheiten vor Ort machen konnten.

Maria Zimmermann, Leiterin der Pädagogischen Werkstatt in Barth in Trägerschaft der RAA- Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern, moderierte das Ereignis. Sie nahm das Wirken von Schulnamensgeber F. A. Nobert auf und reflektierte sie in Inhalten und Zielen von Ein Quadratkilometer Bildung Barth: nicht nur auf den messbaren Raum zu schauen, sondern sich auf die Lebenswirklichkeiten der Kinder und Jugendlichen zu konzentrieren, damit diese Repräsentanz in der Gesellschaft erfahren.

Mithilfe der Pädagogischen Werkstatt in Barth wird eine Vernetzung aller Schulen, Kindertagesstätten, Horte, Vereine, Initiativen und weiteren Bildungspartner*innen angestrebt, um Kindern und Jugendlichen in sozial herausgeforderten Lebenslagen bessere Bildungs- und Zukunftschancen zu ermöglichen.

Schulrätin des Schulamtes Greifswald, Liane Schöpa verlas das Grußwort der Bildungsministerin.

Die Schulrätin Liane Schöpa verlas in Vertretung ein Grußwort von Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern, in welchem sie auf die Wichtigkeit des Mitspracherechts von Heranwachsenden einging, um ihnen zu mehr Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen zu verhelfen.

Der Bürgermeister der Stadt Barth, Friedrich-Carl Hellwig, freute sich in seiner Rede über die kleine Runde, die sich für diesen Auftakt zusammenfand, denn ohne viel Aufhebens könne so direkt und pragmatisch gestartet werden, ohne auf Entscheidungen von höheren Ebenen zu warten.

Bürgermeister der Stadt Barth: Friedrich-Carl Hellwig

Jan Rebentisch von der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung ging darauf ein, dass mittlerweile 19 Standorte bundesweit entstanden und davon nun fünf in Mecklenburg-Vorpommern auch in Trägerschaft der RAA seien. Er sehe das Potenzial dieses Programms in der langfristigen Kooperation und im lokalen Austausch miteinander.    

Jan Rebentisch hielt eine Rede.

Dieses Miteinander spürte man im angeschlossenen Interview, welches Maria Zimmermann mit den Leitungen der Integrativen Kindertagesstätte „Wirbelwind“, des Hortes „Villa Kunterbunt“, der Zentralen Grundschule „F. A. Nobert“ und dem Geschäftsführer der RAA- Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern führte. Die Leiterin der KiTa, Ines Schwarz, möchte von anderen Einrichtungen sowie Fachkräften lernen. Claudia Reinhardt merkte an, man könne sich vorstellen, die Angebote im ganztägigen Lernen auszubauen, und zwar beispielsweise in den Bereichen Schulgarten, Handwerk oder Sport. Auch der Übergang bzw. die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Hort solle noch flüssiger gestaltet werden.

Schulleiterin Michelle Warda beschrieb den Weg zur Startchancen-Schule und wie sie sich mithilfe von dem bereits seit zwölf Jahren bestehenden Standort von Ein Quadratkilometer Bildung Neubrandenburg Ost ein Bild vom Programm machen konnte. Auf diese Weise bekam sie einen Eindruck über die Aussichten und Möglichkeiten.

Maria Zimmermann, Michelle Warda, Christian Utpatel, Ines Schwarz, Claudia Reinhardt (v.l.) im Interview.

Christian Utpatel von der RAA spiegelte die Motivation seines Vereins wider, in Trägerschaft für dieses Projekt zu gehen. Eine Gesellschaft lebe seiner Meinung nach von einem guten Zusammenspiel. Zu einer demokratischen Grundordnung gehöre eine echte Kooperation zwischen den Akteur*innen vor Ort. Ein Quadratkilometer Bildung schaffe verlässliche Räume für Zusammenarbeit und nachhaltige Veränderungen.

Im Anschluss unterschrieben die „Erklärung des guten Willens“ die Förderpartner dieses Programms und die jeweiligen kooperierenden Einrichtungen können nun ein Acrylschild mit der Aufschrift „Wir sind Teil von Ein Quadratkilometer Bildung Barth“ ihr Eigen nennen. Auf diesem Wege wurde auch das Gymnasiale Schulzentrum sowie die Förderschule J.-A. Komensky für das Projekt gewonnen.

Ines Schwarz, Claudia Reinhardt, Christian Utpatel, Friedrich-Carl Hellwig, Michelle Warda, Dr. Matthias Schöpa, Rica Wachholz (kommissarische Leiterin der Förderschule), Jan Rebentisch, Liane Schöpa, Maria Zimmermann während des Unterzeichnens der Erklärung des guten Willens.

Am Ende der Veranstaltung tauschten sich die Anwesenden in einer informellen Zusammenkunft bei einem von der Stiftung Ein Quadratkilometer Bildung gesponserten Imbiss aus.

Veröffentlicht am: 6. März 2026

Weitere Beiträge