Ende Januar war das Projekt FutureFlow beim jugendpolitischen Jahresauftakt des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin zu Gast.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „35 Jahre Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern – 35 Jahre Wirbel, Werte, Wir“. Neben dem gemeinsamen Feiern des Erreichten richtete sich der Blick vor allem nach vorn. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Jugendverbänden und Jugendringen, Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Bildung wurden Zukunftsfragen diskutiert und Visionen für die Jugendpolitik von Morgen entwickelt.
Nach Grußworten von Jugendministerin Stefanie Drese, einem Impulsvortrag von Eric Klausch sowie einem offenen Austausch lud das Projekt FutureFlow die Teilnehmenden dazu ein, ihre persönlichen Zukunftsvisionen zu formulieren. Auf Postkarten – adressiert an die Zukunft – hielten sie ihre Wünsche, Hoffnungen und Ideen fest. Die Postkarten dienten als Ausgangspunkt für vertiefende Gespräche über gemeinsame Visionen, unterschiedliche Perspektiven, Umsetzungsmöglichkeiten und konkrete Handlungswege. Ganz im Sinne des französischen Philosophen Bernard Stiegler, der schreibt: „Um heute Politik zu machen, müssen wir träumen.“ Es gelte, unsere individuellen Träume sichtbar zu machen, zu teilen und daraus gemeinsame Visionen zu entwickeln – als Grundlage für konkretes Handeln. So entstanden spannende und mutige Ideen, die Impulse für gerechte und wünschenswerte Zukünfte setzten.
Die Postkarten sind Teil der Mitmachaktion @andieZukunft. Mit der Aktion lädt das Projekt FutureFlow junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ein, ihre Wünsche und Träume in Form einer Postkarte zu gestalten und sichtbar zu machen. Die Postkarten werden anschließend archiviert und auf dem Instagram Kanal @andiezukunft geteilt. Wer Lust hat, das Zukunftswunscharchiv mit eigenen Visionen, Träumen und Utopien mitzugestalten, kann sich an das Team des Projekts FuturFlow wenden. Wir freuen uns.



Fotos: Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern (Bild 1 und 2) und RAA Mecklenburg-Vorpommern (Bild 3)
Future Flow ist ein Projekt der RAA – Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e. V. und wird von der Drosos Stiftung unterstützt.




