Was ist eigentlich noch „echt“ – und wer bestimmt, was wir sehen, für wahr halten und erinnern?
Digitale Medien, soziale Plattformen und Künstliche Intelligenz prägen zunehmend, wie junge Menschen Geschichte und Gegenwart wahrnehmen. Damit verändern sich auch die Herausforderungen für Pädagog*innen in der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendbildung. Der Fachtag „Medien zum Anfassen – Perspektiven eröffnen“ lädt dazu ein, diese Entwicklungen praxisnah zu erkunden und kritisch einzuordnen.
Wie kann Medienbildung gelingen, die Reflexion, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet? In einem Impulsvortrag und fünf praxisorientierten Workshops geht es unter anderem um Geschichte in sozialen Medien, den Einsatz von KI in Bildungszusammenhängen, Influencing und digitale Manipulation, biografische und zukunftsorientierte Medienarbeit sowie digitale und analoge Erzählmethoden. Dabei steht nicht nur das Reden über Medien im Mittelpunkt: Die Teilnehmenden können Methoden und Zugänge selbst ausprobieren und auf ihre eigene pädagogische Praxis übertragen.
Der Fachtag verbindet aktive Medienarbeit mit historischen, biografischen und gesellschaftlichen Perspektiven und eröffnet Zugänge, mit denen Kinder und Jugendliche über Identität, Erinnerung, Bilderwelten und Zukunftsvorstellungen ins Gespräch kommen können. Zugleich bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und Vernetzung.
Alle weiteren Informationen, insbesondere zu den Workshops finden Sie hier im Flyer.
Eine Veranstaltung der RAA – Demokratie und Bildung Mecklenburg-Vorpommern e. V. im Rahmen der Geschichtswerkstatt zeitlupe in Kooperation mit dem medienpädagogischen Netzwerk Medienplatte. Die Veranstaltung wird durch die Freudenberg Stiftung gefördert.
