RAA-Regionalzentrum Westmecklenburg im Austausch mit dem United States Holocaust Memorial Museum

Ausstellungseröffnung „Einige waren Nachbarn - Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“
Ausstellungseröffnung „Einige waren Nachbarn - Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“

08.02.2019 - Am 31.01.2019 wurde im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags die Ausstellung „Einige waren Nachbarn - Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“ des United States Holocaust Memorial Museums (USHMM) würdevoll in Berlin eröffnet.
 
Der Präsident des Deutschen Bundestags, Wolfgang Schäuble, und die Direktorin des USHMM, Sara J. Bloomfield, hielten eindrückliche und nachdenkliche Reden zur Frage, wie der Holocaust möglich war und welche Rolle ganz alltägliche Personen in diesem fundamentalen Zivilisationsbruch spielten. Unter den Anwesenden befanden sich neben mehreren Überlebenden, Vertreter*innen der Politik und Zivilgesellschaft auch Mitarbeiter*innen des RAA-Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg.
 
Im Anschluss an die Ausstellung kam es zu einem gesonderten, gemeinsamen Austausch von Sara J. Bloomfield und führenden Mitarbeiter*innen des USHMM mit einer bundesweiten Delegation der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus/Gemeinwesenberatung, einschließlich des RAA-Regionalzentrums. In diesem sehr interessanten Treffen wurde über gemeinsame Vernetzungen, Herausforderungen und Strategien in der Aufklärungsarbeit gesprochen. Das USHMM betonte dabei ausdrücklich seine Wertschätzung für den Einsatz der Mobilen Beratung/Gemeinwesenberatung und deren Bedeutsamkeit - eine große Ehre für die Mitarbeiter*innen des RAA-Regionalzentrums Westmecklenburg, die diese Wertschätzung in ihrer alltäglichen Arbeit weiter bestärkt und motiviert.
 
Weiterführende Informationen zur Ausstellung „Einige waren Nachbarn“ finden Sie unter https://www.bundestag.de/besuche/ausstellungen/parl_hist/einige-waren-nachbarn/580636.