Die Zukunft der Erinnerung

Werkstattgespräch zum KZ-Außenlager Waldbau
Die Zukunft der Erinnerung

11.09.2019 - Das erste öffentliche Werkstattgespräch zum „KZ-Außenlager Waldbau“ wurde sehr gut angenommen. Rund 30 Personen nutzen die Gelegenheit über die Erschließung und Gestaltung des Neubrandenburger Bodendenkmals im Nemerower Holz zu diskutieren.

Das RAA-Projekt Gedenkort Waldbau hat im Zuge ihrer Ausstellungseröffnung in der Regionalbibliothek Neubrandenburg zum ehemaligen KZ-Außenlager Waldbau die Öffentlichkeit zu einer außergewöhnlichen „Ideen-Werkstatt“ eingeladen. Es ging bei dieser, um die „Zukunft der Erinnerung“ an die Außenlager des KZ Ravensbrück in Neubrandenburg. Im Fokus steht das „Waldbaulager“ – ein bislang nicht öffentlich zugänglicher, historischer Ort im Nemerower Holz.
 
Das Neubrandenburger KZ-Außenlager in der Ihlenfelder Straße und dessen unterirdisch angelegte Zweigstelle „Waldbau“ bildeten das größte Außenlager des KZ Ravensbrück. Von 1943 bis 1945 mussten etwa 7.000 Häftlings-Frauen unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie in Neubrandenburg leisten.
 
Für die Einbindung des „unbekannten Ortes Waldbaulager“ in das Netz der Erinnerungs- und Gedenkorte der Stadt, des Landkreises und des Bundeslandes entwickelt momentan ein Projektteam der RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. eine spannende Vision.
 
Gegen Ende des Jahres wird das RAA Projekt Waldbau erneut zu einem Werkstattgespräch zum KZ-Außenlager Waldbau einladen.