11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg

11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg

18.11.2019 - Zur diesjährigen Regionalkonferenz Rechtsextremismus kamen 128 aktive Demokratieverstärker*innen trotz strömendem Regen ins schleswig-holsteinische Lauenburg. Aus der Geschichte lernen war das Motto der des bewährten Vernetzungs- und Fortbildungsformates für Praktiker*innen im Norden der Republik.
 
Dr. Constanze Jaiser, Projektleiterin „zeitlupe. Stadt.Geschichte&Erinnerung“ bei der RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V., hielt einen engagierten Einführungsvortrag. Weiterhin hatte die Regionalkonferenz erneut ein sehr aktuelles und thematisch breit gefächertes Workshopprogramm für erfahrene Multiplikator*innen, engagierte Aktive, aber auch erstmalig wissbegierige Interessierte in petto, z.B.:
 
„Gender und Rechtsextremismus in der späten DDR“ (Referentin: Henrike Voigtländer)
 
„Zwischen Verfassungseid und rechtem Korpsgeist – waffentragende Organisationen in der Bundesrepublik im Fadenkreuz militanter Neonazis. Schwerpunkt: Bundeswehr und Reservistenverband“
Der Investigativjournalist Daniel Schulz von der Tageszeitung (taz) im Gespräch mit Dr. Daniel Trepsdorf (Leiter des RAA-Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg))
 
 
„Erstarkender Rechtspopulismus in den Parlamenten … der Kommunen, der Länder, des Bundes und in Europa“ (Referent: Prof. Dr. Jochen Müller, Universität Greifswald und Jan König (Gemeinwesenberater am RAA-Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg))
 
„Antisemitismus und neue rechte Bewegungen“ (Referent: Dr. Olaf Kistenmacher)
 
„Rechter Terror –  das hat was mit mir zu tun?!“ (Referenten: Saskia Conradi und Johannes Marhold (Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Lübeck))
 
Fachlich-inhaltlich geführte Begleitausstellung zur Konferenz:
 
„Einge waren Nachbarn – Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand“
 
Das UNITED STATES HOLOCAUST MEMORIAL MUSEUM in Washington/DC hat diese Ausstellung konzipiert und stellt sie der 11. Regionalkonferenz als Begleitausstellung zur Verfügung. Die Fragen nach Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand sind bedeutsame Fragen, um zu verstehen wie der Holocaust möglich war. Hier setzt die Ausstellung spannende Akzente.
 
Um die Regionalkonferenz hat sich frühzeitig ein überregionales Organisationsteam gebildet, dass sich für die  nun mehr jährliche Konferenzausrichtung verantwortlich zeigt. Dazu gehören die Stadt Ratzeburg und das angeschlossene Ratzeburger Bündnis, das RAA-Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg, das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Lübeck der AWO-SH, der Verein Miteinander leben e.V. in Mölln sowie der Fachdienst Familie und Schule Kinder- und Jugendschutz des Kreises Stormarn. [DT]

  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg
  • 11. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratiestärkung tagt in Lauenburg