Projekt Nachbarspracherwerb ein Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion Pomerania

Pressekonferenz in Stettin
Projekt Nachbarspracherwerb ein Schlüssel zur Kommunikation in der Euroregion Pomerania

07.06.2018 - Am Dienstag haben die Projektpartner auf einer Pressekonferenz in Szczecin (Stettin) verkündet, dass der Begleitausschuss des Programms für die Zusammenarbeit Interreg VA Deutschland/Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg- Polen im Rahmen des Ziels "Europäische Territoriale Zusammenarbeit" das Projekt Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss erneut positiv bewertet hat. Damit bekommen die Projektpartner weitere finanzielle Mittel für die Projektumsetzung in den Jahren 2020 - 2022.
 
Das Projekt Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss, an dem die RAA M-V maßgeblich mit beteiligt ist, ist ein modernes Sprachprojekt, dank dem junge Menschen, die in der Euroregion Pomerania wohnen, sich und die Sprache des Nachbarlandes kennenlernen. Das Projektvorhaben sieht die Überwindung der sprachlichen, mentalen und kulturellen Barriere unter den jungen Einwohnern der Euroregion Pomerania vor. Dadurch wird die weitere Ausweitung des zweisprachigen Bildungssystems auf jeder Bildungsebene – vom Kindergarten, über Grundschule, Sekundarstufe 1, bis zur Sekundarstufe 2 – möglich. Das Projekt wird in den Bildungseinrichtungen in Szczecin seit Februar 2017 umgesetzt, obwohl der Fördervertrag erst im Februar 2018 unterzeichnet wurde. Das Erlernen der Sprache des Nachbarn genießt Priorität in Szczecin, und dessen Popularisierung wird auch von deutschen Projektpartnern angestrebt, die seit Juni 2017 mit dem Projekt starteten.
 
Teilnemende der Pressekonferenz:
Amt Brüssow: Antje Lobback, Hauptamtsleiterin Gramzow
RAA MV e.V.: Thomas Evers, stellvertretender Geschäftsführer RAA MV e.V.
Landkreis Uckermark: Karsten Stornowski, 3. Beigeordneter
Landkreis Vorpommern-Greifswald: Michael Sack, Kreistagspräsident
Universität Greifswald: Dr. Agnieszka Putzier, Projektleiterin
Stadt Stettin: Krzysztof Soska, Stellvertretender Stadtpräsident
                      Lidia Rogas, Direktorin der Bildungsabteilung