perspektywa – Zusammenleben und Beteiligung stärken

Mit dem Projekt perspektywa - Zusammenleben und Beteiligung stärken werden in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) und Uckermark (Brandenburg) Austausch- und Beteiligungsformate für alle Bürger*innen sowie Bildungs- und Informationsangebote für eine politische Teilhabe polnischer Zuwanderer*innen geschaffen, um ein gleichwertiges Zusammenleben und gegenseitige Akzeptanz zu befördern. In der Projektregion entlang der Grenze zu Polen ist aufgrund von Zuzug polnischer Bürger*innen und dem Einpendeln polnischer Beschäftigter eine für Ostdeutschland einmalige Migrationsgesellschaft im Entstehen. Um diesen Prozess zu unterstützen und demokratiefeindliche Einstellungen abzubauen, werden im Projekt über vielfältige methodische Zugänge konkrete Erfahrungen von Partizipation und Wirksamkeit vor Ort ermöglicht und Räume für Dialog und Teilhabe von deutschen und polnischen Einwohner*innen und Arbeitnehmer*innen eröffnet. Hierbei werden in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren neue Zugänge und Beteiligungsformate unter der Herausforderung einer Diversitätsorientierung im ländlichen Raum entwickelt und erprobt.
 
In zwei Vorgängerprojekten unter den Titeln perspektywa – Handeln gegen polenfeindliche Ressentiments (2011/12) und perspektywa - Vom Grenzraum zum Begegnungsraum (2015-19) hatte die RAA gegenüber abwertenden Stereotypen und Wahrnehmungen vom Land Polen und seinen Bewohner*innen sensibilisiert und gemeinsame Beteiligungsmöglichkeiten von polnischen Zuzügler*innen und deutschen Alteingesessenen geschaffen. In diesem Rahmen wurden diverse Bildungs- und Beteiligungsangebote und Informationsmaterialen entwickelt, die bei der RAA kostenlos abgerufen werden können.

perspektywa – Zusammenleben und Beteiligung stärken ist ein Projekt der RAA und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Vorpommern-Fonds gefördert.