Abschluss des RAA-Projekts Heimat hoch 3 in Greifswald steht bevor

Gartenlaube am Schönwalde-Center
Gartenlaube am Schönwalde-Center

15.06.2018 -  
 
Unter dem Motto Heimat hoch 3 steht noch bis Ende nächster Woche eine Gartenlaube direkt am Schönwalde-Center in Greifswald. Seit April sind viele Anwohner*innen vorbei gekommen und haben bei Kaffee und Kuchen Ihre Geschichte erzählt.
 
Die Suche nach Heimat ist auch eine Suche nach dem, was uns ein Gefühl von Zugehörigkeit und Gemeinschaft gibt. Deshalb gab es im Mai gemeinsame Erkundungen im Stadtviertel. Welche Schönwalder Orte haben welche Geschichte?
 
In dem Rahmen haben wir uns im Mai mit den Schönwalder*innen zum Beispiel auf biografische Spaziergänge begeben, sind über kostenlose Hilfe bei Rückschmerzen und Wehwechen darüber ins Gespräch gekommen wie uns die Anstrengungen des Alltags auch körperlich beeinflussen oder haben gemeinsam eine Magnetfotomontage zum Thema Utopie "Schönwalde III" entworfen. Wie wollen wir in Zukunft hier leben?
 
Das Erkunden von Möglichkeiten zur Gemeinschaft und Solidarität in Schönwalde I und II steht letztlich für eine Suche nach dem Glück: Denn Forscher stellen immer wieder fest, dass die verlässlichste Methode, um glücklich zu sein, darin besteht, sich mit anderen Menschen zusammenzutun. Genau das wollen wir im Juni tun und mit möglichst vielen Schönwalderinnen und Schönwaldern etwas gemeinsam auf die Beine stellen, was hier an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden kann. Am 20. Juni wird diese große Abschluss-Aktion mit einem anschließenden Fest stattfinden. Und am 21. Juni wollen wir gemeinsam unsere gesammelten Erfahrungen ins Theater tragen und dort öffentlich diskutieren.
 
Termine:
21.6. großer Abschluss in Schönwalde
22.6. Abschluss und Gespräch im Theater Greifswald institut-wip.de
 
facebook.com/institut.wip
 
Ein Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit dem Institut für Widerstand im Postfordismus und dem Theater Vorpommern. Mit freundlicher Unterstützung durch die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und durch das Quartiersbüro Schönwalde II. Gefördert vom Fonds Soziokultur e.V.