„Klappe gegen Rassismus“: Ab in die Herbstferien und Kurzfilm-Ideen einreichen!

23.10.2015 - Waren (Müritz).  Noch bis zum 1. November 2015, also bis zum Ende der heute beginnenden Herbstferien, können Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren bei der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern eigene Ideen für Kurzfilme gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit einreichen. Mit dem landesweiten Film-Ideen-Wettbewerb Klappe gegen Rassismus lädt die RAA junge Menschen ein, sich zu Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge, Nazisprüchen und Diskriminierung und zu Themen wie Vielfalt, Zivilcourage und Demokratie zu positionieren.  
 
Aus allen eingereichten Vorschlägen wählt eine prominent besetzte Jury die zehn besten Filmideen aus. Die Gewinner erhalten professionelle Unterstützung in Form von technischer Ausstattung, medienpädagogischer Begleitung und fachlicher Beratung im Wert von bis zu 4.000 Euro, um ihr Vorhaben bis zum Frühjahr 2016 selbst zu realisieren. Außerdem veröffentlicht die RAA die fertigen Filme auf einer DVD.
 
Den Juryvorsitz hat Regisseur Christian Schwochow (u. a. „Westen“, „Der Turm“, „Bornholmer Straße“) übernommen, der zuletzt für die ARD die erste Folge eines Fernsehdreiteilers über die NSU-Terrorzelle gedreht hat. Neben Christian Schwochow wird auch Hinnerk Schönemann (u. a. „Alles inklusive“) in der Jury mitarbeiten: „Wir haben jetzt das Jahr 2015, und überall begegnen einem immer noch rassistische Sprüche und rechte Hetze. Ich hab‘ die Nase voll, ich find‘s zum Kotzen!“ begründet  der in Rostock geborene Film- und Fernsehschauspieler sein Engagement für den Wettbewerb.
 
Weitere Informationen sowie einen Bewerbungsbogen gibt es im Internet unter www.klappe-gegen-rassismus.de.
 
Klappe gegen Rassismus – Der Film-Ideen-Wettbewerb für Vielfalt, Zivilcourage und Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern wird von der F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz und vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
 
 
Hintergrund:
Die RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V. engagiert sich seit 1999 landesweit für eine demokratische Kultur in Schule und Gemeinwesen und ist u. a. Träger von zwei Regionalzentren für demokratische Kultur in M-V.

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