Plan B - Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum

Mit Plan B werden junge Geflüchtete im ländlichen, strukturschwachen Raum in Bezug auf die Wahrnehmung ihrer Bildungsrechte und auf die Ermöglichung ihrer Teilhabe am öffentlichen Leben unterstützt. Hierbei versucht die RAA vor allem, der besonderen Lebenssituation von Neuankömmlingen im Alter von 6 bis 18 Jahren gerecht zu werden.
 
Mit dem Projekt will die RAA Antworten auf folgende Fragestellungen finden: Wie gelingt es in Zusammenarbeit mit den formellen Bildungseinrichtungen informelle Lernwege für geflüchtete Kinder und Jugendliche zu erschließen? Wie kann ein systematischer Zugang zu außerschulischen und insbesondere überregionalen Lernorten ermöglicht werden? Wie gelingt es diese für eine diversitätsorientierte/interkulturelle Arbeit zu öffnen? Wie kann die Motivation aller Beteiligten, sich für die besondere Bildungssituation der Zielgruppe zu engagieren, erhöht werden?
 
Begonnen hat das Projekt als Bildungsangebot in der Erstaufnahmeeinrichtung Basepohl bei Stavenhagen, die allerdings im Sommer 2016 geschlossen wurde. Seitdem haben wir unseren Aktionsradius in der Region erweitert.
 
Aktueller Schwerpunkt von Plan B ist einerseits ein mehrmonatiges theaterpädagogisches Angebot an mindestens zwei Schulen in der Region Stavenhagen - Malchin - Demmin – Altentreptow - Waren (Müritz) und andererseits die Zusammenarbeit mit überregional/landkreisweit tätigen Anbietern kultureller Bildung sein, die an einer gezielten, altersspezifischen Ansprache von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in der Region Stavenhagen - Malchin - Demmin – Altentreptow - Waren (Müritz) interessiert sind. Als Lernorte fungieren sowohl die Schulen der Kinder und ggf. die Gemeinschaftsunterkünfte als auch die außerschulischen Bildungseinrichtungen selbst. Die Teilnahme weiterer Kinder und Jugendlicher an den entstehenden Angeboten ist hierbei ausdrücklich erwünscht.
 
Derzeit suchen wir Partner für das Projekt: interessierte Schulen, Ehrenamtliche sowie überregionale Anbieter kultureller Bildung.

Kontakt: 

Das Projekt wird gefördert von der Unternehmensgruppe Freudenberg sowie der Freudenberg Stiftung.